Selbstbesteuerungsgruppe Bischof Kräutler

Presseaussendung

20 Jahre Selbstbesteuerung

70 Jahre Bischof Kräutler

Wer sich für die Armen einsetzt, für die Rechte von Minderheiten und den Schutz der Natur, macht sich nicht nur Freunde. Auf Bischof Erwin Kräutler ist sogar ein Kopfgeld ausgesetzt. In seiner zweiten Heimat Brasilien kann er ohne polizeiliche Bodygards die Prälatur nicht verlassen.

Vertrauen kann er hingegen auf seine Selbstbesteuerungsgruppe, die seine Arbeit finanziell unterstützt und ihm selber solidarisch den Rücken stärken möchte. „Wenn wir uns selbst besteuern, also einen selbst gewählten Betrag monatlich auf das gemeinsame Konto überweisen, dann geben wir diesen Menschen eigentlich nur zurück, was ihnen gehört“, meint Eva Fitz, die Obfrau. Die Weltwirtschaftsordnung ist nicht gerecht und so bleiben wir mit jeder Tasse Kaffe, mit jeder Banane usw. im Grunde etwas schuldig. Selbstbesteuerung, so sieht es die Gruppe, ist ein Akt der Gerechtigkeit und der Solidarität, ein Weg zur Globalisierung der Liebe.

Beim heurigen Treffen mit Bischof Erwin gab es zwei besondere Anlässe zu feiern: das 20jährige Bestehen der Gruppe und der 70ste Geburtstag des Bischofs. Er erzählte über seine aktuelle Situation, die Bedrohungen, aber auch über Erfolge seiner Arbeit. Näheres zur Selbstbesteuerungsgruppe finden Sie auf der von Markus Hofer neu gestalteten Homepage: www.bischof-kraeutler.at

 

 

 

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