Sein Brief an uns

 

Liebe Freundinnen und Freunde,

 

ich möchte euch ganz persönlich ansprechen. Seit vielen Jahren helft ihr mir, unsere Initiativen und Projekte zu finanzieren. Ihr habt immer wieder Interesse an unserer Arbeit gezeigt und dafür möchte ich mich bei jeder und jedem von Herzen danken.

Euere Mithilfe habe ich nie als „Almosen“ verstanden, sondern als geschwisterliches Teilen mit Menschen, denen es weniger gut geht und gleichzeitig möchte ich euch bitten: Lasst uns nicht im Stich. Ich hoffe, ihr seid auch weiterhin so großzügig. Ihr kennt all diese Initiativen. Sie kosten Geld und ich möchte wieder einmal die Abhängigkeit all dieser Projekte von eurer Mithilfe betonen.

Oft bin ich in Sorge um den Weiterbestand unserer sozialen und pastoralen Arbeit. Ich muss euch ganz ehrlich sagen, dass ich manchmal, besonders vor Monatsende, buchstäblich Angst bekomme, ob auch alle Rechnungen beglichen und die Löhne bezahlt werden können. So hoffe ich weiterhin auf euer geschwisterliches Teilen und danke im Namen aller Kinder, Frauen und Männer, denen eure Spenden zugute kommen, für euere liebende Solidarität.

 

In herzlicher Verbundenheit

+ Bischof Erwin Kräutler

Bischof vom Xingu